Schüler_innen der IGS Wallstraße probieren gemeinsam mit der niedersächsischen Kultusministerin Frauke Heiligenstadt die Multi-Touch-Tische aus, 25. August 2016 / Dr. Verena Sohns

Angebote

Das Bildungsangebot der Gedenkstätte ist für verschiedene Anforderungs- und Altersstufen konzipiert. Neben Angeboten für die schulische Bildung der Sekundarstufen I und II, gibt es eine enge Zusammenarbeit mit verschiedenen außerschulischen Bildungseinrichtungen und diverse Angebote für die Erwachsenenbildung.

Der Besuch der ehemaligen Hinrichtungsstätte ist fester Bestandteil aller Bildungsangebote. Auch Orte, die außerhalb der Gedenkstätte liegen, können berücksichtigt werden.

Zur Orientierung im Folgenden eine Erläuterung möglicher Angebote:

  • In den Workshops folgen auf den assoziativen Einstieg und dem Abrufen von Vorwissen die biografische Arbeit an den Multi-Touch-Tischen und die Präsentation der dort erarbeiteten Ergebnisse. Am Ende eines Workshops steht das Bewusstmachen des Gegenwarts- und Zukunftsbezuges. In längeren oder mehrtägigen Workshops kann produktorientiert gearbeitet werden. Für einen Workshop sollten mindestens drei Stunden eingeplant werden.
  • Führungen beinhalten neben dem Besuch der ehemaligen Hinrichtungsstätte auch die Begehung von ehemaligen Arrestzellen. Die biografische Auseinandersetzung findet entweder an den Multl-Touch-Tischen oder an Biografietafeln im ehemaligen Hinrichtungsgebäude statt. Für eine Führung sollten ca. 90 Minuten eingeplant werden.
  • Die Gedenkstätte und die nähere Umgebung – wie z. B. der Wolfenbütteler Bahnhof, der Standort der ehemaligen Synagoge, der Hauptfriedhof oder aber auch das niedersächsische Landesarchiv – bieten ausreichend Ansätze für mehrtägige Projekte, die nach Absprache individuell entwickelt und durchgeführt werden können.